A-Jugend weiblich: Ziel Bundesliga erreicht

von Holger Riegel

Das erfolgreiche Team der weiblichen A-Jugend von Frisch Auf Göppingen.

Die weibliche A-Jugend von Frisch Auf Göppingen hat es geschafft. Der Nachwuchs der Grün-Weißen qualifizierte sich am Sonntag nach knappen Spielen direkt für die Jugend-Bundesliga-Handball (JBHL).

Damit startet das Team von Trainergespann Regine und Gerd Fezer zum dritten Mal in der höchsten deutschen Spielklasse und ist seit der Einführung der Liga immer dabei. Doch der Weg zur direkten Qualifikation war hart erkämpft und die Spiele in der EWS Arena von großer Spannung geprägt.

Zunächst bekamen es die Grün-Weißen mit dem HC Erlangen zu tun und auch ein guter Start in die Begegnung konnte einen 5:7-Rückstand nicht verhindern. Doch das Trainerteam schwor die Mannschaft für die zweite Halbzeit ein und nach wenigen Minuten war beim 9:9 der Anschluss geschafft. Frisch Auf spielte nun überlegt und baute die Führung über ein 12:9 und 14:10 weiter aus und erreichte mit dem 18:15-Sieg ein ganz wichtiges Etappenziel an diesem Qualifikationstag.

Nach dem Erlangen in der zweiten Begegnung des Tages gegen den TSV Ismaning mit 23:21 gewinnen konnte, stand der bayrische Vertreter gegen Göppingen unter Zugzwang. Vor Wochenfrist hatte Frisch Auf gegen den TSV verloren und auch jetzt reichte eine Niederlage mit zwei Toren Differenz für den Gruppensiege. Nach einem starken Start von Ismaning lief Göppingen zunächst einem 3:8 Rückstand hinterher, hatten diesen aber bis zur Halbzeit auf 13:15 verkürzt. Es folgte ein wahrer Krimi, den kein Team für eine klarere Führung nutzen konnte. Kurz vor dem Ende stand es 24:24 und zwei Fehler in der Abwehr besiegelten letztlich die knappe 24:26-Niederlage der Grün-Weißen, die aber dennoch ausgiebig den Gruppensieg und die direkte Qualifikation für die JHBL feierten.

In der anderen Gruppe setzte sich der TSV Birkenau durch. Den dritten zu vergebenden Startplatz holte sich die HSG Freiburg, die sich im Duell der Tabellenzweiten mit 25:20 gegen Ismaning durchsetzen konnte. Ebenso wie Ismaning konnte sich auch die SG Schozach-Bottwartal mit einem 19:17-Sieg im Spiel der Drittplatzierten für eine weitere Ausscheidungsrunde qualifizieren. Der dabei unterlegene HC Erlangen musste dem Ziel JHBL dagegen endgültig Adieu sagen.

 

Bild:

1.Reihe v.L.        
Nadine Häfele, Jule Schraml, Sakia Kraft, Leah Berenguel Senn, Anja Schwenk, Alina Hiller, Tabea Bauer

2.Reihe v. L.        
Laura Waldenmaier, Lisa Frantz, Cara Giunta, Steffi Bauer, Anna-Lena Fezer, Annika Remppel, Anna-Lena Weber, Trainer Gerd Fezer.

3.Reihe v. L.        
Trainerin Regine Fezer, Verena Hollnaicher, Lea Scharpf, Theodora Yerlikaya, Theresa Kurz, Anna Bergschneider, Hannah Drechsler, Betreuer Bernhard Kurz

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