FRISCH AUF Frauen ohne Chance in Metzingen

von Holger Riegel

Mit Kampfgeist und Moral wollten die Bundesliga-Handballerinnen von FRISCH AUF Göppingen in das Derby bei der TuS Metzingen gehen und eine bessere Vorstellung auf die Platte bringen als eine Woche zuvor gegen den Thüringer HC.

Zumindest in der Anfangsphase gelang dies auch, denn in der mit 1050 Zuschauern prall gefüllten Metzinger Öschhalle waren es zunächst die Grün-Weißen, die vorlegten. Prudence Kinlend brachte ihre Farben mit 2:1 in Front. Doch in der Folge kamen die „Tussies“ immer besser zum Zug. Allerdings gelang es dem Tabellendritten nicht, entscheidend davon zu ziehen, und so sahen sich die Göppingerinnen bis zum 12:11 (24.) in Schlagdistanz. Doch dann riss der Faden im grün-weißen Angriffsspiel komplett und Metzingen zog im Stil einer Spitzenmannschaft Tor um Tor davon. So wurden beim Stand von 16:11 die Seiten gewechselt. Zu Beginn der zweiten Hälfte blieb es in etwa bei diesem Abstand, ehe sich die „Tussies“ in der Schlussphase wieder mehr Luft verschafften. Metzingen zog weiter davon und führte beim 30:20 in der 55. Minute erstmals mit zehn Toren. Dieser Vorsprung hatte auch beim 31:21-Endstand Bestand.

Insgesamt erweckte das Team von FRISCH AUF Trainer Aleksandar Knezevic den Eindruck, dass es Zeit für das Ende der Saison wird. Der kleine Kader, in den vergangenen Wochen zudem von einigen Verletzungen gebeutelt, kommt auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch daher.

TuS Metzingen: Obein, Jankovic; Zapf (4), Amega (2), Szekerczes (7/3), Karlsson, Loseth (1), Ingenpaß (3), Großmann (4), Weigel (2), Vollebregt (4), Obradovic (4), Beddies.

Frisch Auf: Zimmerman, Lengyel; Brugger (2), Struijs (1), Adamkova, Schindler (1), Kinlend (5), Hrbkova (7/4), Guberinic (5/1), Krhlikar, Petrinja, Pielesz.

SR: Köppl/Regner (Bingen).

Zeitstrafen: 2:2 Minuten.

Zuschauer: 1050.

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