Vorbericht: 8. Heimspiel am 11.02.2015 - Frisch Auf Frauen vs. HC Leipzig

von Redaktion

„Um jeden Punkt kämpfen“ - Frisch Auf steht heute im Heimspiel gegen den HC Leipzig unter Zugzwang

Andreas Böhringer - Quelle: swp.de

„Wir sind uns der Situation bewusst und wissen, dass der Druck immer mehr zunimmt“, genügt Torhüterin Melanie Herrmann ein Blick aufs Klassement, um die äußerst prekäre Lage der Bundesliga-Handballerinnen von Frisch Auf Göppingen vor dem heutigen Heimspiel gegen den Tabellendritten HC Leipzig (20 Uhr/EWS-Arena) einschätzen zu können. Mit 6:22 Punkten ist Frisch Auf als Zwölfter punktgleich mit den Trierer Miezen, die den ersten Abstiegsrang einnehmen. Das neue Schlusslicht, die Vulkan-Ladies Koblenz/Weiber, weist 5:23 Punkte auf. Aufsteiger SVG Celle (8:20 Zähler) ist einen Rang vor Göppingen platziert. Aus diesem Quartett werden wohl zwei Teams den Gang ins Unterhaus antreten müssen.

Unter diesen Voraussetzungen wartet auf die Göppinger Handballerinnen heute ein Bundesliga-Schwergewicht, denn zu Gast unterm Hohenstaufen ist der Dritte HC Leipzig. „Ich hätte ihnen mehr zugetraut. Aber Thüringen und Buxtehude sind auch ganz stark“, kommentiert Melanie Herrmann das bisherige Abschneiden des heutigen Gegners, von dem sie zu Saisonbeginn nach Göppingen wechselte. Mit dem HCL feierte sie 2014 den Pokalsieg und hat nach wie vor Kontakt dorthin. „Natürlich ist es ein besonderes Spiel“, erklärt die 25-Jährige, „man kennt die Leute, aber für die 60 Minuten kenne ich keine Freunde. Wir müssen um jeden verdammten Punkt kämpfen“, sagt sie.

Im Hinspiel bekam die Knezevic-Sieben ihre Grenzen aufgezeigt. Bei der 24:32-Niederlage waren Anouk van de Wiel und Maike Daniels (je 5) die treffsichersten Schützinnen. Einfacher wird es diesmal nicht werden, ist Herrmann überzeugt: „Es wird eine schwere Begegnung, der HCL hat ein gutes Team und ist gut in Form, das zeigen sie auch in der Champions League“, so die Torhüterin, „wir müssen dagegen halten und den Kopf oben behalten, auch wenn eine Aktion mal daneben geht“, fordert sie.

Um den Sächsinnen ein Bein stellen zu können, ist eine funktionierende Defensive unerlässlich. Die 1,83 Meter große Lina Krhlikar, die kürzlich aus Koblenz kam, stabilisierte den Innenblock, doch fehlt auf Grund der personellen Veränderungen noch die Feinabstimmung zwischen Abwehr und Torhüterin, wie Herrmann anmerkt: „Es funktioniert nicht optimal, das kann es in der kurzen Zeit auch noch nicht. Wir müssen weiter daran arbeiten.“

Im Offensivspiel sieht Herrmann gleichfalls Steigerungsbedarf, wie die mit 21 Treffern unzureichende Torausbeute in Trier dokumentiert. Der verletzungsbedingte Ausfall von Beate Scheffknecht brachte das Angriffsspiel gehörig ins Stocken: „Sie fehlt uns sehr mit ihrer individuellen Qualität. Da fehlen die einfachen Tore, und wir müssen uns jeden Treffer hart erarbeiten“, erklärt Melanie Herrmann. Wann Beate Scheffknecht wieder auf das Parkett zurückkehrt, steht in den Sternen.

 

Rahmenprogramm zum Spiel am 11.02.2015

Da dieses Heimspiel inmitten der heißen Phase der Faschingszeit liegt, holen wir den Fasching auch in die EWS-Arena:

  • Die LUMPENKAPELLE DURCHGEKNALLTE KOBOLDE aus Dürnau spielt vor dem Spiel im Eingangsbereich sowie in der Halbzeitpause und unterstützen unseren Fanclub beim Anfeuern der Mädels während des Spiels.

    Die im Jahr 2007 gegründeten  Kobolde aus Dürnau erreichten im Jahr 2014 den 3. Platz bei „Voice of Gugge“ in der Schweiz (als einzige deutsche Gruppe unter den 11 Schweizer Kapellen).

    Wir freuen uns auf tolle Rhythmen und eine sensationelle Stimmung vor und während dem Spiel sowie in der Halbzeitpause.

  • FASCHINGSKOSTÜM-AKTION: Wer voll kostümiert erscheint, erhält vergünstigten Eintritt (nur ein Hut oder eine Pappnase reicht natürlich nicht aus)

    Unter allen Kostümen prämieren wir nach dem Spiel die 3 besten, diese erhalten 3 x 2 Freikarten für’s nächste Heimspiel

    Als Jury entscheidet das FA Marketing, die Presse und der Trainer ;-)

 

Das Plakat können Sie sich bereits jetzt als pdf-Datei herunterladen.

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