LOTTO-Cup 2014: Frisch Auf Frauen mit drei Siegen

von Felix Buss

von Felix Buß, handball-world.com

Mit drei Siegen haben sich die Göppinger Frisch Auf Frauen als Tabellenführer der Gruppe B souverän für die Zwischenrunde des Lotto-Cup in Ludwigsburg qualifiziert. In der Vorrunde traf das Team von Aleksandar Knezevic auf den ambitionierten Zweitligisten BSV Sachsen Zwickau und die Drittligisten HCD Gröbenzell und 1. FC Köln. „Wir konnten unsere Ziele umsetzen: uns weiter einspielen und an unseren Spielzügen feilen“, zeigte sich Kapitänin Anika Leppert zufrieden. Trainer Knezevic war indes vor allem vom entscheidenden Spiel gegen Zwickau angetan: „Wir haben sehr konzentriert gespielt“, lobte er sein Team nach einem etwas schwierigen Turnierstart gegen kampfstarke Drittligisten.

Die Frisch Auf Frauen starteten am frühen Nachmittag in den Lotto-Cup. Gegen Drittligist 1. FC Köln mit der früheren Leverkusenerin Penda Bönighausen gelang dem Team von Aleksandar Knezevic ein guter Start ins Turnier. Nach fünf Minuten hieß es bereits 5:0 für die Göppingerinnen. Unter den Augen der früheren Bundesliga-Schiedsrichter Wolfgang Heinz und Günter Hock leistete sich Göppingen nach dem 8:2 jedoch vermehrt Fehler und musste vor allem von Bönighausen die Treffer zum 6:9 hinnehmen. Ungenaue Abschlüsse und Zuspiele konnten die Kölnerinnen auch in der Folge gut nutzen, Göppingen hielt sie aber stets auf Abstand und fuhr einen 16:12-Auftaktsieg ein.

Im zweiten Spiel gegen HCD Gröbenzell, ebenfalls aus der Dritten Liga, tat sich Göppingen schwer. Nach 20 Minuten hatte die Knezevic-Sieben lediglich eine 10:9-Führung inne. Nicole Dinkel konnte dann Gröbenzells Rückraumlinke Vera Balk aus dem Spiel nehmen. Dies war entscheidend, ob               wohl Göppingen die erste Welle zunächst weiter zu unkonzentriert vortrug, um sich absetzen zu können. Letztlich hatten es die Grün-Weißen Torfrau Melanie Herrmann und Routinierin Nicole Dinkel zu verdanken, dass die vier Stammspielerinnen angetretenen, spielstarken Gröbenzellerinnen nur noch zu einem Treffer kamen und Göppingen das zweite Spiel im Endspurt mit 14:10 für sich entschied.

Da Zwickau das erste Spiel gegen Gröbenzell mit 5:10 verloren hatte und ein 17:10 über den 1. FC Köln folgen ließ - kam es zum Abschluss der Gruppe B zum Duell um den Gruppensieg. Einen deutlichen Sieg vorausgesetzt, war bei Zwickau alles noch möglich. Beide Teams starteten nervös, stabilisierten sich aber im weiteren Spielverlauf. Göppingen kam dabei immer besser zur Entfaltung. Anika Leppert stellte nach zwölf Minuten in ärgster Bedrängnis auf 7:4 und Scheffknecht traf ebenso. Der favorisierte Erstligist nutzte seine Chancen besser und eroberte letztlich souverän mit 17:12 die Tabellenspitze. Zwickau stemmte sich mit einer offensiven Abwehr vergeblich dagegen, auch Nele Kurzke parierte stark und wehrte zudem zwei Strafwürfe ab. Im Dreiervergleich mit den beiden Drittligisten ging Zwickau dennoch als Gruppenzweiter hervor und erreichte die Zwischenrunde.

Göppingen trifft morgen ab 10:35 Uhr in der Zwischenrunde auf die beiden besten Teams der Gruppe A. Zweitligist TV Nellingen, Drittligist TSG Ketsch und der Schweizer Erstligist LK Zug konnten ihre Auftaktspiele gewinnen. Nellingen und Ketsch trennten sich im direkten Duell 12:12-Unentschieden. Während die Teams der Gruppe B die entscheidenden Spiele bereits beendet hat, war am frühen Abend noch unklar, welche zwei der drei Teams sich für die Zwischenrunde gegen Göppingen qualifizieren werden. Derzeit liegen die Ketscher Bärinnen mit fünf Punkten von LK Zug mit vier und dem TV Nellingen mit drei Zählern. Die SG H2Kuties von Hagen Gunzenhauser sind noch sieglos.

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