Weihnachtsüberraschung, die Nächste: Lina Krhlikar verlängert bei den FRISCH AUF Frauen

von Holger Riegel

Auch Kreisläuferin bleibt: Lina Krhlikar verlängert

Zwischen Aleksandar Knezevic und Lina Krhlikar herrscht Einigkeit, denn beide freuen sich über die Vertragsverlängerung. „Lina hat jedes Jahr einen Schritt nach vorne gemacht und sich zu einer starken Kreisläuferin entwickelt, die sehr kraftvoll agiert und damit für jeden Gegner unangenehm zu verteidigen ist“, beschreibt der Trainer seine Beweggründe für die weitere Zusammenarbeit. Hinzu kommt für Aleksandar Knezevic die zentrale Rolle der slowenischen Nationalspielerin in der Defensive.

Für Lina Krhlikar spielt der Wohlfühlfaktor eine große Rolle für ihre Entscheidung. „Ich habe noch nie so gerne zu Hause gespielt. Die Halle, die Fans, die Atmosphäre und das Team, es macht jedes Mal viel Spaß aufzulaufen“, beschreibt die Slowenin, die im Dezember bei der Europameisterschaft in Schweden für ihr Heimatland am Ball war, ihre Gefühle. Es ist aber auch das Vertrauen, dass die 27-Jährige von Trainer und Kolleginnen signalisiert bekommt: „Ich freue mich, dass ich hier Verantwortung übernehmen darf und soll.“ In den kommenden zwei Jahren hat die Kreisläuferin, die eigentlich als Rückraumspielerin unter den Hohenstaufen wechselte, noch viel vor und das nicht nur auf dem Spielfeld. In der Mannschaft sieht sie trotz des kleinen Kaders noch viel Potential und möchte weiter ein Teil der Entwicklung der Knezevic-Truppe sein. Aber auch neben dem Sport hat Lina Krhlikar große Pläne: „Ich möchte noch besser Deutsch lernen und mich auch beruflich weiterentwickeln.“ Dabei verschwendet sie durchaus schon Gedanken an die Zeit nach dem Handball, denn eigentlich möchte die Slowenin gerne in Deutschland bleiben. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, erzählt sie mit einem Lächeln und warum sollte man etwas ändern, das einfach passt.

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