1987

Die Göppinger Handballerinnen gewinnen den Württembergischen Pokal.

1989

Es gelingt der Aufstieg in die Regionalliga Süd.

1990

Frisch Auf gewinnt den süddeutschen Handball-Pokal.

1999

Die Frisch Auf Frauen gewinnen ihre Regionalligastaffel und setzen sich in zwei knappen Spielen gegen den VfL Waiblingen durch. In Waiblingen endet das Hinspiel mit 17:17. Im Rückspiel setzen die Grün-Weißen auch eine erste „Duftmarke“ in Sachen Zuschauern. Vor über 2.000 Anhängern gelingt ein 19:17-Erfolg, der neben der Süddeutschen Meisterschaft auch den Aufstieg in die 2. Bundesliga bedeutet. 

Die Bundesliga-Geschichte der Frisch Auf Frauen beginnt.

2000 - 2004

Die Göppingerinnen etablieren sich in der 2. Liga Süd.

2005

Die Frisch Auf Frauen werden Meister in der 2. Liga Süd und bestreiten zum ersten Mal die Play-offs zum Aufstieg in die 1. Liga. In den Endspielen verliert Göppingen bei der TSG Ketsch im Hinspiel mit 26:33 und auch im Rückspiel haben die Gäste die besseren Nerven, gewinnen 39:33 und steigen in die 1. Liga auf. Rekordverdächtig ist die Kulisse beim Rückspiel in der Hohenstaufenhalle. Inmitten des Maientags strömen 3.500 Zuschauer in den Göppinger Handballtempel und setzen damit eine bisher nicht mehr übertroffene Marke in der 2. Liga.

2006

In dieser Saison soll es mit der 1. Liga klappen, doch die Frisch Auf Frauen legen eine schwache Hinrunde auf das Parkett. Doch die Wende gelingt und man geht als Tabellendritter der 2. Liga Süd in die Aufstiegsspiele. Ohne Niederlage bewältigen die Grün-Weißen durch die Play-offs und feiern den Aufstieg in die Erstklassigkeit.

2007

Die Luft im Oberhaus ist dünn und die Göppingerinnen bekommen dies zu spüren. Der Abstiegskampf ist knapp und am Ende fehlt ein Punkt um die Klasse zu halten. Frisch Auf muss wieder den Weg in die 2. Liga gehen, hat aber dennoch ein Highlight zum Abschluss.

Erstmals gelingt die Qualifikation für das Final Four in Riesa, dort ist dann allerdings im Halbfinale Endstation.

2008

Der „Betriebsunfall“ Abstieg soll schnellstmöglich zu den Akten gelegt werden. Und das gelingt den Göppingerinnen in eindrucksvoller Manier. Mit nur einer Niederlage und zwei Unentschieden marschieren die Frisch Auf Frauen durch die 2. Liga und sind auch in den Play-offs nicht zu stoppen. Der erneute Aufstieg in die 1. Liga kann gefeiert werden.

Im Februar 2008 findet dabei das letzte „offizielle“ Spiel in der Hohenstaufenhalle vor dem Umbau statt. Über 2.200 Zuschauern bereiten dem alten Handballtempel zum Derby gegen den TuS Metzingen einen würdigen Abschied. 

2009 - 2011

Die Frisch Auf Frauen finden ihren Platz im Oberhaus und werden zum festen Bestandteil der höchsten deutschen Spielklasse.

2009 gelingt der erneute Einzug zum Final Four in Riesa, aber wieder kommen die Grün-Weißen über das Halbfinale nicht hinaus.

2010 betreten die Frisch Auf Frauen das europäische Parkett und kämpfen sich bei diesem Debüt bis ins Finale des Challange-Cup. Im innerdeutschen Duell ist der Buxtehuder aber die stärke Mannschaft und Göppingen kann den Nordlichtern nur zum Sieg gratulieren.

2012

2011 starten die Frisch Auf Frauen in ihre dritte Saison unter Trainer Aleksandar Knezevic. Nach einem holprigen Start findet sich die erneut stark umformierte Truppe auf und neben dem Feld. Anfang 2012 gelingt in einer stimmungsvollen EWS Arena mit dem 26:25-Erfolg gegen den amtierenden Meister Thüringer HC ein kleines Handballwunder.

Das erste Saisonziel Klassenerhalt ist damit praktisch erreicht und nun rückt die Teilnahme an den Play-offs in den Blickpunkt.

Im Viertelfinale greifen die Göppingerinnen im DHB-Pokal nach der nächsten Sensation. Im Heimspiel gegen den HC Leipzig muss man sich nach einem starken Auftritt aber mit einem Tor geschlagen geben und verpasst damit denkbar knapp am großen Traum „Final Four“ im eigenen Wohnzimmer EWS Arena.

2013

Die Saison 2012/2013 geht ohne Zweifel in die Analen der Frisch Auf Frauen-Geschichte ein. Mit einer fast unveränderten Mannschaft startet das Team um Aleksandar Knezevic mit 0:8 Punkten denkbar schlecht in die Spielzeit, schafft dann aber eine grandiose Wende.

Egal, ob in der Liga oder im Pokal, selbst die Favoriten sind vor den Grün-Weißen nicht mehr sicher. Die Aufholjagd in der Bundesliga beginnt und wird am Ende mit einem hervorragenden 6. Platz belohnt. Zudem erfüllen sich die Frisch Auf Frauen den langersehnten Traum und qualifizieren sich für das Final Four um den DHB-Pokal im eigenen Wohnzimmer EWS Arena. dort sind die Gegner vom Thüringer HC und Buxtehuder SV zwar in den Finalspielen noch eine Nummer zu groß, aber die Erinnerung an eine tolle Veranstaltung mit vielen Zuschauern und Fans kann dies nicht trüben.

2014

In der Spielzeit 2013/2014 müssen die Frisch Auf Frauen nach den erfolgreichen Jahren einen Rückschritt akzeptieren. Die Mannschaft kommt nicht in Tritt, lässt die Konstanz vermissen und hinkt damit den eigenen Erwartungen hinterher. Erschwerend kommt hinzu, dass Aleksandar Knezevic ab November 2013 als Interimstrainer zu den Männern abberufen wird.

Die Grün-Weißen verpassen schon früh das selbst gesteckte Ziel Meisterrunde und bringen eine durchwachsene Saison, die viel Licht und Schatten beinhaltete in der Abstiegsrunde zu Ende.

Nach der Saison kommt es zum Umbruch in der Mannschaft und mit vielen neuen Gesichtern soll nun eine neue Ära eingeläutet werden.