Personelle Veränderung im Tor

1.4.2026
Kategorie
Bundesliga

Petra Hlogyik wird die Göppinger Bundesliga-Handballerinnen im Sommer verlassen, eine neue Schlussfrau ist im Anflug

Bei den Göppinger Bundesliga-Handballerinnen wird es in der neuen Runde eine personelle Veränderung im Tor geben: Nachdem Celina Meißner ihren Vertrag bereits vor einigen Wochen verlängert hat, steht inzwischen fest, dass ihre bisherige Kollegin Petra Hlogyik die FRISCH AUF Frauen im Sommer verlassen wird. Die Ungarin plant nach drei Jahren in der Handballhauptstadt einen Wechsel ins Ausland. Hloygik ist damit der vierte Abgang nach Sina Ehmann (SU Neckarsulm), Louisa De Bellis (Laufbahnende) und Gianina Bianco (Handballpause). Und wohl auch der letzte, denn Co-Kapitänin Luisa Schulze wird mit großer Wahrscheinlichkeit weitermachen. Eine neue und international erfahrene Keeperin ist bereits im Anflug, „es sind nur noch letzte Formalitäten zu erledigen“, berichtet die Sportliche Leiterin Birute Schaich.

Nachdem Rückenprobleme die ehemalige Junioren-Nationalspielerin einige Zeit zum Zuschauen zwangen, ist Petra Hlogyik inzwischen wieder völlig beschwerdefrei und hat zu alter Stärke zurückgefunden. Beim 29:29 in Oldenburg sicherte die 27-Jährige mit drei Paraden in der Crunchtime den Göppinger Punktgewinn. Bei allem Eifer und allem Kampf um Punkte, verliert die Schlussfrau den Fair-Play-Gedanken im Sport nicht aus den Augen. Wie jetzt am Wochenende beim 31:34 der FRISCH AUF Frauen bei der TuS Metzingen, als die Göppinger Torhüterin die beiden Schiedsrichterinnen in der Schlussphase darauf hinwies, dass sie von Außenspielerin Sabrina Tröster nicht am Kopf getroffen wurde, sondern im oberen Bereich der Schulter. Die Referees nahmen daraufhin die gegen Tröster verhängte Zwei-Minuten-Zeitstrafe zurück.

„Ich habe hier in Göppingen sehr lehrreiche drei Jahre verbracht und viel über mich selbst gelernt und glaube, dass ich es geschafft habe, meine eigenen Grenzen zu überwinden“, sagt Petra Hlogyik. „Die Mädchen werden mir sehr fehlen, es hat sehr viel Spaß gemacht, mit ihnen zusammenzuspielen. Einerseits schmerzt es, dass mein Weg mich nun woanders hinführt, andererseits freue ich mich aber auf meine neue Aufgabe.“ Die volle Konzentration gelte jetzt aber den noch anstehenden Saisonspielen. „Schließlich wollen wir am Ende dieser Runde mit unserem tollen Publikum auch wieder den Klassenerhalt feiern.“